Die Erhaltungsziele von Fauna und Flora haben sich deutlich verschlechtert. Viele alte Kirschbäume sind abgestorben. Sie dienen noch als Insektenfutter und Unterkunft für manchen Vogel oder Fledermaus. Doch wollen wir den Bestand der Kirschbäume dort erhalten und haben Nachkömmlinge in Baumschutzmatten gehüllt.
Gesunde Streuobstwiesen sind von großer Bedeutung für die Artenvielfalt und werten eine Fläche auf.
Die Bäume des Steinbergs helfen mit, die Klimaveränderungen positiv zu beeinflussen.
Mit der Volksbank Butzbach als Sponsor der Nistkästen mit Kamera ist es nun möglich, das Brutverhalten der Singvögel in allen Kindertagesstätten der Stadt Münzenberg unmittelbar mitzuverfolgen. Die Naturschutzgruppe unterstützt dabei die jeweiligen Einrichtungen bei der Umweltbildung.
dieser Kasten ist noch leer ...
Im Taubenhaus-Kasten liegen schon Eier :-) ....
doch leider auch viel künstliches Dekomaterial, das sicher nicht ins Nest gehört. Besonders Fäden oder Bänder können den Tieren zum Verhängnis werden.
Mit einer Wildobstwiese am Löchelsee möchten wir der Artenvielfalt mehr Nahrungsangebote und Lebensraum anbieten.
Ebenso helfen Bäume CO2 zu reduzieren und bieten ein gutes Mikroklima.
Mit vier Wildkirschen beginnen wir.
Igel finden nicht genug Nahrung und zu wenig Unterschlupfmöglichkeiten.
Mit Igelhäusern und Igelpforten wollen wir Abhilfe schaffen.
Infos dazu, bitte melden.
Unsere heimischen Fledermäuse sind nachtaktive Insektenjäger.
Tagsüber schlafen sie in Baumhöhlen, Gebäudespalten oder anderen Verstecken.
Ansprechpartnerin: Sabine Tinz
Der ehemalige Wasserhochbehälter unter der Burg dient als Winterquartier für Fledermäuse
Ein Netzwerk von Fledermausschützern im Wetteraukreis wird aufgebaut.
Jedes Frühjahr finden Krötenwanderungen statt.
Der Arbeitskreis Kröten & Co hilft den Tieren sozusagen über die Straßen.
Weitere Amphibien werden entdeckt.
Ansprechpartnerin: Simone Block
Die Traiser Dorfkröte ist die Wechselkröte.
Die mittelalterlich gewachsene Stadt Münzenberg mit dem Wahrzeichen der Stauferburg ist eingebettet in die Kulturlandschaft der Wetterau.
Durch die Gebietsreform in den 1970er Jahren wuchs die Stadt mit den Stadtteilen Gambach, Ober-Hörgern und Trais-Münzenberg stattlich heran. Doch der ländliche Charakter ist erhalten geblieben.
Zwei Naturschutzgebiete „In der Metz“ und „Die Salzwiesen“ sowie mehrere FFH-Gebiete und Vogelschutzgebiete sind ausgewiesen. Eine alte Eiche in Gambach, eine in Münzenberg neben der ev. Kirche und zwei Speierlingbäume auf dem Traiser Steinberg stehen unter Naturschutz.
Viele Streuobstwiesen sind in allen vier Stadtteilen vorzufinden.
Das milde Klima und die fruchtbaren Böden bieten der Landwirtschaft optimale Vegetationsbedingungen.
Die Vielfalt von Pflanzen, Tieren und Lebensräumen ist noch recht groß.
Um sie zu erhalten und zu fördern entwickelt die Naturschutzgruppe Stadt Münzenberg gemeinsam mit interessierten Mitmenschen die Biodiversitätsinitiative für ihre Stadt.
Jeder kann sich daran beteiligen.
Alle Naturliebhaber, Landwirte, Direktvermarkter, bewusste Verbraucher, Pädagogen, Obstbaum- , Garten- und Landbesitzer, Nistkasten- und Insektenhotelbauer, Nutztierhalter, Tier- und Pflanzenkenner, Förster, Jäger, Angler und andere Vereinsvertreter, gerne sind auch Mitglieder der politischen Gremien herzlich willkommen.
nähere Infos unter : "Artenvielfalt für Pflanzen, Tiere und Lebensräume" und "Naturtage"
sowie die Broschüre dazu per Download